Mit dem
JointMetriX3D System können Rutschungen auch aus
größeren Entfernungen (einigen hundert Metern
- über einen Kilometer) dreidimensional aufgenommen
werden. Voraussetzung ist, dass freie Sicht von zwei
Standpunkten auf das Urgelände vorhanden ist. Üblicherweise
werden vor Beginn einer Messserie Referenzpunkte im
Beobachtungsgebiet angebracht, mit deren Hilfe Wiederholungsmessungen
in das gleiche Koordinatensystem gebracht werden.
So können Verschiebungen detektiert oder das Volumen
von transportiertem Material bestimmt werden, wie auch
die Feststellung wo überhaupt Materialtransport
oder -anhäufung stattfindet. Es unterstützt
weiters in der Abschätzung der Deformationsmechanismen
einer großen Rutschung. |