Im Steinbruch
Obersiggenthal wurden mehrere Bänke aus etwa 300
m Entfernung aufgenommen.
Die resultierenden 3D Modelle zeigen die Bruchwände
lagerichtig und georeferenziert.
Die gesamte Aufnahme ist bequem in einem Tag erledigt.
Abb.
1: Gesamtansicht dreier Bänke
lagerichtig und georeferenziert. Die Neigung der untersten
Bruchwand ist gekennzeichnet.
Abb. 2: Detailansicht der zweiten Bank
mit markierten Trennflächen
Aus dem
3D Modell sind Messungen mit der JMX
Analyst Software möglich.
Auf einfache Weise wird die mittlere Neigung einer Bruchwand
bestimmt (siehe Abb. 1).
Sehr schnell kann während der Analyse zwischen
einer Detail- und Gesamtansicht gewechselt werden.
Neben der erhöhten Datenqualität wird Erkundungszeit
gespart und die Arbeitssicherheit erhöht.
Die Analyse
erlaubt die Messung von Trennflächen sowohl aus
Ausbissen als auch über die Spur.
Umgehend ist eine Strukturkarte fertig aus der u. a.
das Spacing und die Trennflächenfrequenz errechnet
wird.
Abb.
3: Nahansicht der Bruchwand mit einer Orientierungsmessung
aus einer Trennflächenspur
Abb.
4: Schnittliniendarstellung, die automatisch aus den
Trennflächenspuren erzeugt wird und aus der das
Spacing bzw. die Trennflächenfrequenz bestimmt
wird.
Abb. 5: Gesamtansicht
einer einzelnen Bruchwand
Abb. 6: Falschfarbendarstellung
als grafisches
Overlay visualisiert sofort die Bruchwandqualität